Wadenkrämpfe, ungefährlich aber schmerzhaft

Sie kommen unerwartet und schmerzhaft, oft am Morgen im Bett, manchmal sogar nachts im Schlaf oder bei Sport und Spiel. Meist sind sie harmlos aber äusserst schmerzhaft, selten steckt eine ernste Erkrankung dahinter.

Warum bekommt man Wadenkrämpfe?
Ein Wadenkrampf hat zwei mögliche Ursachen: entweder überanstrengte oder unterbelastete Muskeln, beides kann einen Wadenkrampf, med. Crampi od. Spasmus, auslösen. Wer nach einer langen Traininspause z.B. krankheitsbedingt, wieder mit dem aktiven Sport beginnt, überanstrengt unter Umständen seine Muskeln, einseitige Ernährung und Mineralstoffmangel fördert die Wahrscheinlichkeit eines Krampfes.
Doch wie verhalte ich mich richtig bei oder nach einem Wadenkrampf?
Instinktiv richtig ist das Bein durchstrecken, die Fußspitze in Richtung Körper ziehen und die Waden mit den Händen massieren. Dadurch sollte sich der Krampf lösen und die Schmerzen nachlassen.
Einen Arzt sollte man aufsuchen, wenn sich die Muskelkrämpfe häufen oder wenn sich der Wadenkrampf nicht von selbst nach kurzer Zeit löst. Bei Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl sollte sofort ein Arzt, möglichst ein Internist, aufgesucht werden.
Wie kann man schmerzhaften Wadenkrämpfen vorbeugen?
Regelmäßige Bewegung und ein ausgeglichener Mineralhaushalt, ausreichend trinken und regelmäßige Dehnungsübungen beugen Krämpfen vor.

Behandlung mit Magnesium?
"Zur Therapie bei gewöhnlichen Muskelkrämpfen ist vor allem der Patient selbst gefordert. Als erste Behandlungsmethode im akuten Fall nennt die DGN-Leitlinie die Dehnung der verkrampften Muskulatur oder die Anspannung der Antagonisten. Den Patienten können auch die "4 B" empfohlen werden: Beugen, Bewegen, Bearbeiten, Brausen. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen können regelmäßige passive Dehnübungen versucht werden.
Als Mittel der Wahl zur medikamentösen Therapie und Prophylaxe gilt nach den Leitlinien der rezeptfreie Wirkstoff Chininsulfat. In Studien haben sich 200-400 mg zur Nacht als effektiv erwiesen.
Bei Sportlern mit häufigen Krämpfen ist auch Magnesium eine Option. Ihnen können zudem oft auch Einreibungen und Salben mit Arnika und Beinwell sowie Franzbranntwein gegen die schmerzhaften Verspannungen helfen. (run)"
Quelle: aerztezeitung.de

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